Montag, 15. August 2022

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Musik und Fragen zur Person
Die Fotografin Herlinde Koelbl

Herlinde Koelbl ist eine der bedeutendsten deutschen Fotografinnen unser Zeit und vor allem für ihre Langzeitprojekte bekannt. Sie blickte in "Das Deutsche Wohnzimmer" (1980), besuchte für "Jüdische Portraits" (1989) Shoah-Überlebende und begleitete u.a. Angela Merkel, Joschka Fischer und Frank Schirrmacher über viele Jahre für "Spuren der Macht - Die Verwandlung des Menschen durch das Amt" (1999).

Im Gespräch mit Tanja Runow | 12.04.2015

    Herlinde Koelbl steht am 08.05.2014 vor einem Bild ihrer neuen Foto-Ausstellung "Targets" in Berlin. In ihrem international angelegten Kunstprojekt hat Koelbl sechs Jahre lang in fast 30 Ländern die landestypischen Schießziele untersucht.
    Herlinde Koelbl zeigt mit ihrer Foto-Ausstellung Targets landestypische Schießziele. (dpa / picture alliance / Bernd von Jutrczenka)
    Koelbl, Jahrgang 1939, kam als Autodidaktin und erst relativ spät zur Fotografie, macht außerdem Dokumentarfilme und führt Interviews, z.B. für das Zeit-Magazin, und interessiert sich insbesondere für Themen, die an gesellschaftliche Tabus rühren. Zuletzt fotografierte sie für die Ausstellung "Targets" (2014) Schießziele auf Militärübungsplätzen in aller Welt.