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Nach dem Terroranschlag von HalleWas kann Schule gegen Antisemitismus ausrichten?

Noch ist nicht geklärt, wo und wann sich der Attentäter von Halle radikalisiert hat, klar ist aber: In vielen Schulen ist Antisemitismus Alltag. Jüdische Schüler trauen sich nicht mehr, sich zu ihrem Glauben zu bekennen. Wenn sie es tun, werden sie oft beleidigt oder gemobbt. Doch was kann man dagegen tun?

Moderation: Manfred Götzke | 19.10.2019

Oldenburg: Schülerinnen melden sich während des Unterrichts an einer Schule.
Unterricht an einer Schule (dpa, Hauke-Christian Dittrich)
Viel zu selten wird antisemitischen Äußerungen in der Schule von Mitschülern widersprochen, Lehrer sehen sich oft überfordert. Nach dem Anschlag von Halle fordert deshalb der Deutsche Lehrerverband eine bessere Ausbildung von Lehrern im Umgang mit Antisemitismus. NGOs, die sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus engagieren, beklagen zudem, dass ihnen die Mittel gekürzt werden – und fordern nun eine strukturelle Förderung.
In "Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Was kann, was muss Schule gegen Antisemitismus ausrichten? Welche Möglichkeiten haben Lehrerinnen und Lehrer dagegen vorzugehen? Welche Rolle kann hier der Religionsunterricht spielen?
Gesprächsgäste:
  • Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Pädagogin
  • Levi Salomon, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus
  • Eva Haller, Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie
  • Rita Haikin, Dialogprojekt "rent a jew"
Sie können sich beteiligen. Rufen Sie uns kostenfrei an unter: 00800 – 44 64 44 64 – oder senden Sie eine Mail an campus@deutschlandfunk.de. Sie können ab jetzt bis zur Sendung morgen auch eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen.