Rentenversicherung
Nachfolger der Riester-Rente kommt: Bundesrat entscheidet über Reform der privaten Altersvorsorge

Der Bundesrat entscheidet heute über das Gesetz zur Reform der privaten Altersvorsorge. Die bisherige Riester-Rente soll ab dem kommenden Jahr durch ein neues staatlich gefördertes Modell abgelöst werden.

    Eine Frau liest ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung in ihrer Wohnung.
    Eine Frau liest ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung. (Archivbild) (dpa / Patrick Pleul)
    Es soll einfacher, kostengünstiger und renditestärker sein. Dadurch soll es für mehr Menschen attraktiv werden, neben der gesetzlichen Rentenversicherung privat für das Alter vorzusorgen. Neben Produkten mit garantierter Auszahlungssumme soll es auch Altersvorsorge-Depots ohne Garantie geben, bei denen etwa in Aktien-Fonds investiert werden kann. Abschluss- und Verwaltungskosten sollen über die gesamte Vertragslaufzeit verteilt werden, außerdem soll es für das Standardprodukt einen Kostendeckel von einem Prozent geben. Neu ist, dass künftig auch die private Altersvorsorge von Selbstständigen gefördert werden soll. 
    Der Bundesrat entscheidet heute zudem über eine sogenannte Entlastungsprämie. Unternehmen würden damit die Möglichkeit bekommen, ihren Beschäftigten zum Ausgleich für die hohen Energiekosten steuer- und abgabenfrei bis zu 1.000 Euro zu zahlen.
    Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.