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StartseiteMusik-PanoramaGeräuschwolken und Klagegesänge06.04.2020

Nachruf auf Krzysztof PendereckiGeräuschwolken und Klagegesänge

Anfangs wollte Krzysztof Penderecki Geiger werden, dann packte ihn das Schöpferische. In aller Abgeschiedenheit entwickelte er eine radikale Tonsprache und wurde zur Symbolgestalt einer Polnischen Schule in der Neuen Musik. Mit seinem neoromantischen Spätstil avancierte er schließlich zum Weltstar.

Am Mikrofon: Egbert Hiller

Krzysztof Penderecki steht in einem hell erleuchteten Saal und dirigiert. (dpa / RIA Nowosti / Vladimir Vyatkin)
Der polnische Komponist und Dirigent Krzysztof Penderecki (1933-2020) (dpa / RIA Nowosti / Vladimir Vyatkin)
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Für sein experimentelles Frühwerk hatte sich Krzysztof Penderecki größere Resonanz erhofft.  Diese erlangte der polnische Komponist, als er die mit der Öffnung gen Westen auf ihn einströmenden Anregungen und Einflüsse aufgenahm und verarbeitete – ohne das ihm Eignene indes ganz zu verleugnen.

Tiefe Spiritualität

Verknüpft ist sein eigenwilliges Schaffen mit tiefer Spiritualität, die auch Widerspruch zur staatssozialistischen Herrschaft in seinem Heimatland stand. Am 29. März ist Krzysztof Penderecki im Alter von 86 Jahren in Krakau gestorben. In Egbert Hillers klingendem Nachruf auf ihn passieren einige seiner bedeutendsten Werke Revue.

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.

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