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Nahost
Netanjahu fordert Demilitarisierung von Gaza und Deradikalisierung der Palästinenser

Der israelische Regierungschef Netanjahu hat erneut Bedingungen für einen Frieden im Gazastreifen gestellt.

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einer israelischen Flagge.
    Israels Ministerpräsident Netanjahu erhebt Forderungen für einen möglichen Frieden im Gazastreifen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ronen Zvulun)
    Die Hamas müsse zerstört, der Gazastreifen demilitarisiert und die palästinensische Gesellschaft deradikalisiert werden, forderte Israels Premier in einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal". So müsse eine "temporäre Sicherheitszone" an der Grenze zum Gazastreifen geschaffen werden. Nötig seien zudem dauerhafte Inspektionen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten. Damit solle der Schmuggel von Waffen in das Gebiet verhindert werden.
    Der Palästinensischen Autonomiebehörde die Verantwortung für den Gazastreifen zu übertragen, lehnte Netanjahu ab. US-Außenminister Blinken hatte sich Ende Oktober dafür ausgesprochen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde langfristig wieder die Kontrolle über den Gazastreifen übernimmt.

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    Diese Nachricht wurde am 26.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.