Krieg gegen den Iran
Netanjahu sieht positiven Kriegsverlauf - Revolutionsgarden drohen, Ölvorkommen am Golf in Brand zu setzen

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat den bisherigen Verlauf des Krieges gegen den Iran positiv bewertet.

    Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. Im Hintergrund sind Flaggen seines Landes zu sehen.
    Benjamin Netanjahu (AP / dpa / Ohad Zwigenberg)
    Der Iran sei nach rund zwei Wochen us-israelischer Angriffe nicht mehr das gleiche Land, sagte Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Man habe den Machtapparat deutlich geschwächt und werde verhindern, dass der Iran sein Nuklear- und Raketenprogramm unterirdisch fortsetzen könne. Führende Atomwissenschaftler seien zudem getötet worden. Den neu ernannten obersten Führer, Modschtaba Chamenei, bezeichnete Netanjahu als Marionette der Revolutionsgarden. Bezüglich eines möglichen Regimewechsels erklärte er, Israel schaffe dafür die Voraussetzungen, dann aber müsse die iranische Bevölkerung dies selbst in die Hand nehmen.
    Die iranischen Revolutionsgarden warnten unterdessen vor Angriffen auf den Energiesektor und die Häfen des Landes. Falls dies geschehe, werde man die Öl- und Gasvorkommen in der gesamten Golfregion in Brand setzen, hieß es laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.
    In einem Newsblog fassen wir weitere Entwicklungen zum Iran-Krieg und seinen Auswirkungen zusammen.
    Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.