Klimawandel
Neue Daten: Trinkwasserreserve hat auch in Deutschland abgenommen

Das Trinkwasser wird auf der Erde seit Jahren knapper. Das bestätigen neue Daten des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung. Das Team hat Satellitendaten der letzten Jahrzehnte ausgewertet. 2009 entsprachen die Wasservorräte noch in drei Vierteln aller Regionen der Erde dem langjährigen Mittel. Inzwischen liegt der Anteil bei einem Drittel.

    Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. Zu sehen ist auch die Hand eines Menschen, der das Glas unter den Wasserhahn hält.
    Die Trinkwasservorräte haben abgenommen. (picture alliance / M.i.S. / Bernd Feil / M.i.S.)
    Durch den Klimawandel verdunstet den Angaben zufolge in vielen Teilen der Welt mehr Wasser als durch Niederschlag wieder herunterkommt. Auch Deutschland hat in den letzten Jahren Milliarden Tonnen an Süßwasser verloren. Das regnerische Jahr 2024 hat die Reserve zu einem Großteil wieder aufgefüllt. Im vergangenen Jahr war es laut den Forschenden aber schon wieder zu warm und trocken.
    Ähnlich sieht es in fast ganz Europa aus. In Australien, Ozeanien und Teilen Afrikas hat es in den letzten Jahren dagegen eher mehr geregnet als im langjährigen Mittel. Trinkwasser nimmt im Untergrund unter anderem ab, weil durch den Klimawandel mehr Wasser in der Luft gespeichert und zurückgehalten wird.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.