Sonntag, 02. Oktober 2022

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Neue Musik aus Japan
Maßlos frei

Der Ton japanischer Instrumente sei im Augenblick des Erklingens maßlos frei, notierte Altmeister Tôru Takemitsu. Das ensemble 20/21 stellte seine Musik jüngeren japanischen Komponisten und Komponistinnen gegenüber, die sich verschieden im Spanungsfeld westlicher und östlicher Musikkulturen positionieren

Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller | 11.02.2019

    Das Ensemble 20/21 steht mit Dirigent David Smeyers in einer Reihe auf der Bühne
    Das ensemble 20/21 mit seinem Leiter David Smeyers im Japanischen Kulturinstitut Köln (June Ueno)
    Werke von
    Tôru Takemitsu, Suzuki Haruyuki, Mayako Kubo, Misato Mochizuki, Doi Chieko, Toshio Hosokawa, Heinz Holliger
    ensemble 20/21
    Leitung: David Smeyers
    Mitschnitt vom 25. Januar 2019 im Japanischen Kulturinstitut Köln
    Das Ensemble 20/21 ist aus dem Studiengang "Interpretation neue Musik" an der Kölner Musikhochschule hervorgegangen. David Smeyers, Gründer und Leiter der Formation, hat über Jahre systematische Aufbauarbeit betrieben: In wechselnden Besetzungen von der Kammermusik bis zum großen Ensemble, von der klassischen Moderne bis zu vielbeachteten Uraufführungen, von den Altmeistern bis zu den heute Jungen.
    Es geht ihm darum, historische Wurzeln bewusst zu machen, und andererseits Ideen, Formen und Formate für die Zukunft zu entwickeln. Auch das Konzert am 25. Januar im Japanischen Kulturinstitut Köln folgte dieser Idee: Neben Tôru Takemitsu und Toshio Hosokawa standen Werke von japanischen Komponist*Innen unterschiedlicher Generation auf dem Programm, darunter eine neue Arbeit der in Berlin lebenden Komponistin Mayako Kubo.
    Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang in unserer Mediathek.