
Iranische Staatsmedien berichteten zunächst über eine Unterbrechung der Gespräche; anschließend hieß es, die Delegation habe den Tagungsort schließlich verlassen. Zuvor hatten die Gesandten aus Teheran Protest eingelegt. Trump hatte in seinem Online-Netzwerk den Iran aufgefordert, die Hisbollah im Libanon umgehend davon abzuhalten, weiter Unruhe zu stiften. Ansonsten könnte es neue Angriffe auf den Iran geben.
Zum Auftakt des Treffens auf dem Bürgenstock bei Luzern hatte US-Vizepräsident Vance noch von einer Annäherung an den Iran gesprochen. Vance nimmt zusammen mit dem Sondergesandten Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner teil. Für den Iran verhandeln der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi. Die Delegationen wollen die vereinbarte Absichtserklärung für ein Ende des Krieges konkretisieren.
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Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
