Wegen Gazakrieg
New Yorks Bürgermeister Mamdani prüft Festnahme Netanjahus bei UNO-Generaldebatte - Kritik aus Israel

Israelische Regierungsvertreter kritisieren die jüngsten Äußerungen des New Yorker Bürgermeisters Mamdani.

    Der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, spricht mit erhobener rechter Hand.
    Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani (Archivbild) (imago / Anadolu Agency / Mostafa Bassim)
    Dieser hatte gesagt, er prüfe Möglichkeiten, Israels Ministerpräsidenten Netanjahu während der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung im September festnehmen zu lassen. Im Gespräch mit der "New York Times" bezeichnete Mamdani Netanjahu als Kriegsverbrecher. Er sei der Meinung, dass der israelische Regierungschef nach Den Haag gehöre. Dort sitzt der Internationale Strafgerichtshof. Dieser hatte einen Haftbefehl gegen Netanjahu ausgestellt. Begründet wird dies mit Kriegsverbrechen im Gazastreifen.
    Netanjahus Büro teilte mit, der New Yorker Bürgermeister solle sich lieber darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik vor Ort anrichte. Auch der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen übte nach Mamdanis Aussagen Kritik. Mamdani gehört dem linken Flügel der Demokratischen Partei an und bezeichnet sich selbst als "demokratischen Sozialisten". Er ist der erste muslimische Bürgermeister New Yorks.

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    Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.