Dienstag, 24. Mai 2022

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Nichtmedikamentöse Behandlung
Sport gegen Bluthochdruck

Sport kann langfristig den Blutdruck senken und so auch vor Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks schützen. Früher wurden ausschließlich Ausdauersportarten empfohlen wie Laufen, Walken, Radfahren oder Schwimmen. Heute ist selbst Kraftsport kein Tabu mehr für Hypertoniker.

Am Mikrofon: Martin Winkelheide | 20.03.2018

Szene eines Leichtathletik-Hallenwettkampfes
Die Effekte des Sports auf den Blutdruck sind vielfältig (imago - Sebastian Wells)
Allerdings ist es wichtig, starke Blutdruckspitzen beim Training zu vermeiden - egal für welchen Sport man sich entscheidet. Manchmal müssen dann doch zusätzlich Medikamente eingenommen werden. Die direkten und indirekten Effekte des Sports auf den Blutdruck sind vielfältig. Die bessere Kondition führt zu einer Senkung der Herzfrequenz.
Es gibt günstige Effekte auf das vegetative Nervensystem. Ausdauertraining senkt den Insulinspiegel und normalisiert den Stoffwechsel. Es sorgt zudem auch dafür, dass die Gefäße geschmeidig bleiben und sich besser weiten können. Außerdem sorgt körperliche Bewegung für Entspannung und Wohlbefinden.
Studiogast:
  • Prof. Dr. med. Burkhard Weisser, Internist und Sportmediziner, Lehrstuhl für Sportmedizin, Universität Kiel
Diskutieren Sie mit unter 00800 - 4464 4464 oder per Mail an sprechstunde@deutschlandfunk.de
Reportage:
Mit Bewegung gegen Bluthochdruck
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