Gesichter Europas / Archiv 01.03.2014

NordirlandDer unfertige FriedenWarum Versöhnung in Nordirland ein unerreichtes Ziel bleibtVon Martin Alioth

Pro-britische Protestanten im nordirischen Belfast (picture alliance / dpa / Paul Mcerlane)Pro-britische Protestanten im nordirischen Belfast (picture alliance / dpa / Paul Mcerlane)

Schon seit fast 16 Jahren stehen die Zeichen in Nordirland auf Frieden, seitdem existiert die institutionelle Architektur. Im siebten Jahr regiert eine Koalition, die aus einstigen Todfeinden besteht. Doch bis an die Basis ist der Geist des Ausgleichs und der Versöhnung immer noch nicht durchgedrungen.

Eine Mehrheit der nordirischen Gesellschaft will keine gemeinsame Vergangenheit, keine geteilte Gegenwart und womöglich keine einvernehmliche Zukunft. Fahnen und Symbole der britischen Unionisten und der irischen Nationalisten, protestantische und katholische Paraden und auch die Erinnerungsfeiern beider Seiten spalten anstatt zu einen. Warum hält eine traumatisierte Gesellschaft so inbrünstig an dem fest, was sie entzweit?

Obwohl Nordirland mittlerweile aus den Schlagzeilen der Weltpresse verschwunden ist und obwohl die Regierungen in London und Dublin sich nicht mehr ernsthaft für die Nachwirkungen des Konflikts zu interessieren scheinen.

Eine Spurensuche vor Ort.

Der unfertige Frieden: Warum Versöhnung in Nordirland ein unerreichtes Ziel bleibt (PDF)

Der unfertige Frieden: Warum Versöhnung in Nordirland ein unerreichtes Ziel bleibt (Text)

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