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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
NRW-Medienminister Liminski (CDU) fordert Sender auf, Reformbereitschaft zu zeigen

In der Debatte um eine Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat der nordrhein-westfälische Medienminister Liminski für eine Kommission der Bundesländer geworben. Im Deutschlandfunk sagte der CDU-Politiker, das Gremium sollte mit Persönlichkeiten besetzt werden, die über eine gewisse Unabhängigkeit und Distanz verfügten.

    Mikrofone von ZDF, Deutschlandfunk und SWR, aufgenommen im großen Saal des Bundesverfassungsgerichts.
    Mikrofone von ARD, ZDF und Deutschlandfunk (dpa/ Uli Deck)
    Es sei wichtig, aus den üblichen Bahnen der Rundfunkpolitik auszubrechen, ergänzte Liminiski in unserem Programm (Audio). Er betonte zudem, die Akzeptanz der Sender in der Öffentlichkeit hinsichtlich Finanzierung und Programm stehe auf dem Prüfstand. Er forderte die Rundfunkanstalten auf, Reformbereitschaft zu zeigen. Es sei wichtig, sich jetzt nicht in eine Wagenburg zurückzuziehen und sich selber als Bastion der Demokratie zu sehen, die nicht hinterfragt werden dürfe.
    Zuletzt hatte WDR-Intendant Buhrow in einer Rede unter anderem zur Diskussion gestellt, ob Deutschland mit der ARD und dem ZDF noch zwei bundesweite lineare Fernsehsender benötige.
    Lesen Sie hier das Interview mit Herrn Liminski in voller Länge (PDF).
    Diese Nachricht wurde am 08.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.