
Grund sei der Vormarsch der syrischen Armee, hieß es. Medien berichten von chaotischen Zuständen und Fluchtversuchen. Rund 23.000 Menschen werden dort festgehalten, darunter tausende ausländische Frauen mit ihren Kindern. 13 Personen sollen Deutsche sein. In der Stadt asch-Schaddadi sind nach Angaben des Innenministeriums bereits rund 120 IS-Mitglieder aus einem Gefängnis ausgebrochen. Auch dort hatte sich die SDF-Miliz zurückgezogen. Sie sprach von bis zu 1.500 Geflohenen.
Regierungstruppen und deren Verbündete rücken derzeit in die Kurdengebiete im Norden und Osten Syriens vor. Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe stockten zuletzt. Hintergrund ist die von Damaskus angestrebte Eingliederung der bisher autonom verwalteten Kurdengebiete in die staatliche Ordnung des Landes.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






