Berlin
Parteivorsitzende von CDU, CSU und SPD beraten in Berlin über Energiepreise

Die Spitzenvertreter der Regierungskoalition aus Union und SPD beraten in Berlin über die Energiepreise. Das Treffen wurde aus Kreisen des Parteienbündnisses bestätigt, der genaue Tagungsort nicht. Die Gespräche sollen über das gesamte Wochenende geführt werden.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (2.v.l., CDU), Lars Klingbeil (r, SPD), Bundesminister der Finanzen, Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, sitzen nebeneinander und blicken nachdenklich.
    Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    CDU und CSU werden von den Vorsitzenden Merz und Söder vertreten, die SPD von ihrer Doppelspitze aus Arbeitsministerin Bas und Finanzminister Klingbeil.
    Den Beratungen waren Differenzen zwischen Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche von der CDU vorausgegangen. Klingbeil hatte zur Dämpfung der hohen Kraftstoffpreise vorgeschlagen, Mineralölkonzerne mit einer Übergewinnsteuer zu belegen, die Energiesteuern zu senken und eine Preisobergrenze für Benzin und Diesel einzuführen. Reiche hatte diese Ideen des Finanzministers als teuer und wirkungsschwach zurückgewiesen. Die CDU-Politikerin sprach sich stattdessen für eine zeitweise Anhebung der Pendlerpauschale aus. Außerdem könne für die Güter- und Logistikbranche die Dieselsteuer gesenkt werden, riet die Ministerin.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.