Mittwoch, 12.12.2018
 
StartseiteZur DiskussionSofortprogramm - aber für wen? 08.08.2018

Pflegegesetze im PaketSofortprogramm - aber für wen?

Mit einem "Sofortprogramm Pflege" will Minister Jens Spahn (CDU) den Pflegenotstand lindern. Dazu gehören 13.000 neue Stellen für Deutschlands Krankenhäuser und Altenheime - und der dringende Wunsch, dass speziell Altenpflegerinnen und -pfleger besser bezahlt werden sollen.

Moderation: Ulrike Winkelmann

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Die Lehrerin für Altenpflege am Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege zeigt in Magdeburg in einem Klassenraum zwei Schülerinnen den Umgang mit einem Blutdruckmessgerät (dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
Der Pflegeberuf soll attraktiver werden (dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Nicht genug, zu spät, und am Ende könnten Altenheime gegenüber Krankenhäusern das Nachsehen haben, kritisieren Verbandsvertreter und Experten. 

Die Sprecherin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe, Johanna Knüppel, kritisierte die Debatte um eine allgemeine Dienstpflicht. Eine derartige Diskussion helfe nicht, den Personalmangel in Pflegeberufen zu beseitigen. Pflegehelfer könne man täglich anwerben. Was fehle, seien die Fachkräfte. Außerdem habe schon der Zivildienst gezeigt, dass die Einarbeitungszeit der jungen Leute in keinem Verhältnis mehr zu den tatsächlichen Einsatzmöglichkeiten gestanden habe. 

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, Thomas Greiner, lobte die Initiative von Bundesgesundheitsminister Spahn, relativ kurzfristig 13.000 neue Stellen in Krankenhäusern zu schaffen. Er habe damit am richtigen Punkt angesetzt, sagte Greiner im Dlf.

Es diskutieren:

  • Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege
  • Johanna Knüppel, Sprecherin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe
  • Katrin Sanders, Journalistin mit Schwerpunkt Pflege/Gesundheit
  • Werner Schell, Pflege-Aktivist und Patientenschützer

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk