Lockerung von US-Sanktionen
Pistorius: "Russland darf nicht von aktueller Lage profitieren"

Bundesverteidigungsminister Pistorius hält es für falsch, wegen der aktuellen Lage auf den Energiemärkten Sanktionen gegen Russland zu lockern.

    Verteidigungsminister Pistorius und sei japanischer Amtskollege Koizumi schütteln sich die Hand. Sie stehen in einem Hafen, im Hintergrund ist ein japanisches Kriegsschiff zu sehen.
    Deutschland und Japan sollten egner zusammenarbeiten, meint Bundesverteidigungsminister Boris ‌Pistorius. (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / David Mareuil)
    Moskau dürfe nicht von der aktuellen Lage profitieren, sagte Pistorius bei einem Besuch in Japan, ohne die USA dabei zu nennen. Er stellte sich damit gegen die Entscheidung von Präsident Trump, der eine Lockerung für russische Öllieferungen befristet angeordnet hatte. Mit Blick auf den Iran-Krieg der USA und Israels forderte Pistorius ein Ende der Blockade der Straße von Hormus durch Teheran. Es gelte die Freiheit der Seewege.
    Zudem sprach sich der Minister für ‌eine ⁠engere Zusammenarbeit mit Japan aus. Mittelmächte wie Deutschland und Japan, die für die regelbasierte internationale Ordnung stünden, müssten zusammenrücken, sagte Pistorius bei einem Treffen mit dem japanischen Verteidigungsminister Koizumi.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.