Medienbericht
Pistorius will offenbar Fregatten-Projekt F126 beenden

Bundesverteidigungsminister Pistorius plant einem Medienbericht zufolge den Ausstieg aus einem der größten Rüstungsprojekte in der Geschichte der Deutschen Marine.

    Boris Pistorius steht am Rednerpult und spricht. Im Hintergrund ist das Logo des Bundesministerium für Verteidigung auf einer hellblauen Wand zu sehen.
    Verteidigungsminister Boris Pistorius (imago / dts Nachrichtenagentur)
    Nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" will der SPD-Politiker das von vielen Problemen geplagte Projekt zum Bau von Modellen des Typs F126 nicht fortführen. Ursprünglich war die niederländische Werft Damen Naval mit dem Bau der sechs Kriegsschiffe beauftragt, später sollte die Produktion vom deutschen Rüstungsunternehmen Rheinmetall übernommen werden. Dem Bericht zufolge flossen bereits über zwei Milliarden Euro in das 2020 gestartete Projekt. Dennoch wolle Pistorius für die Bundeswehr stattdessen Fregatten des Typs Meko-A200 vom deutschen Hersteller TKMS beschaffen.
    Weiter heißt es, der Verteidigungsminister habe dafür auch die Rückendeckung der Marineführung eingeholt.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.