Statistisches Bundesamt
Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen viertes Quartal in Folge

Häuser und Wohnungen in Deutschland verteuern sich weiter. Von Juli bis Ende September stiegen die ‍Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war der vierte Anstieg in Folge.

    Ein mehrstöckiges Haus mit mehreren Balkonen
    Die Immobilienpreise sind erneut gestiegen. (imago / Michael Gstettenbauer )
    Vor allem in Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum knapp. In Großstädten mussten Käufer von Ein- und Zweifamilienhäusern im Schnitt 3,5 Prozent mehr bezahlen, für Eigentumswohnungen rund 5 Prozent mehr. In ländlichen Regionen fiel der Anstieg etwas geringer aus. Experten erwarten, dass sich die Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
    Zuvor waren die Preise seit Ende 2022 durchgängig gesunken: Zwischen Anfang 2022 und 2024 fielen sie um 13 ​Prozent. Das war der stärkste Einbruch seit mehr als einem Jahrzehnt. Grund für die Entwicklung damals war vor allem die schwache Nachfrage als Folge hoher Bauzinsen.

    Bundesregierung verspricht mehr Wohnungen

    Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz schnellere Genehmigungen ermöglichen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im vergangenen Jahr waren 251.900 Wohnungen in Deutschland fertiggestellt worden - so wenig wie seit 2015 nicht mehr.

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    Diese Nachricht wurde am 23.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.