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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 25.12.2026

  • 00:05 Uhr
  • 06:05 Uhr

    Johannes Brahms
    „Es ist ein Ros entsprungen“. Choralvorspiel op. 122, 8
    Andreas Marquardt an der Sauer-Orgel der Johanneskirche Saalfeld

    Orlando di Lasso
    „Puer natus est nobis“. Introitus-Motette zum 1. Weihnachtstag
    Lassus Chamber Choir
    Leitung: Ite O’Donovan

    Heinrich Schütz
    „Der Engel sprach zu den Hirten“. Motette, SWV 395
    Magdalena Podkoscielna, Sopran
    Florian Schmitt, Tenor
    Joachim Höchbauer, Bass
    Ensemble: Musica Fiata
    Leitung: Roland Wilson

    José de San Juan
    „Cefiros, corra“. Villancico de Navidad
    Cantoría
    Leitung: Jorge Losana

    Johann Sebastian Bach
    „Christen, ätzet diesen Tag“. Kantate zum 1. Weihnachtstag, BWV 63
    Maria Keohane, Sopran
    Carlos Mena, Countertenor
    Julian Prégardien, Tenor
    Stephan MacLeod, Bass
    Ricercar Consort
    Leitung: Philippe Pierlot

    Michael Praetorius
    „Puer natus in Bethlehem“. Geistliches Konzert
    Knabenchor und Gemeindechor der Kathedrale Roskilde
    Gabrieli Consort & Players
    Leitung: Paul McCreesh

  • 07:05 Uhr

    Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

    08:25 Uhr   Kalenderblatt

    Vor 125 Jahren: Die tschechische Widerstandskämpferin Milada Horaková geboren

  • 08:35 Uhr

    Kindliche Engel ohne Botschaft? Die Geschichte der Putten in der Kunst
    Von Sandro Paul Heidelbach

    Sie träumen, spielen, albern herum - Engelchen und Putten findet man in der christlichen Kunst fast überall. Aber erfüllen sie auch eine religiöse Bedeutung, oder sind sie nur Deko? Eine Spurensuche von der Renaissance bis in die Gegenwart.

  • 09:30 Uhr

    Hinter dem Gürteltier links -  Die Natur und ihre museale Verwandlung
    Von Michael Ohl und Daniela Linde

    Dinosaurierskelette und Millionen akkurat genadelter Insekten. Naturkundemuseen sind Schatzkammern biologischer Vielfalt, wissenschaftliche Archive und Orte des Staunens. Sehen wir da die Natur selbst oder nur unsere Vorstellungen von ihr?
     Naturkundemuseen bewahren die materiellen Zeugnisse des Lebens und eröffnen Einblicke in die Vielgestaltigkeit der Natur. Doch was sehen wir eigentlich, wenn wir ihre Ausstellungen besuchen oder einen Blick in die verborgenen wissenschaftlichen Sammlungen werfen? „Wir haben die Echten“ - mit diesem Versprechen behaupten Naturkundemuseen eine besondere Nähe zur Wirklichkeit. Ihre Objekte besitzen eine Authentizität, die keine digitale Simulation ersetzen kann. Doch zwischen der Natur und ihrer musealen Erscheinung liegt eine ganze Welt menschlicher Entscheidungen: Was wird gesammelt, was präpariert, was geordnet, was gezeigt - und was bleibt unsichtbar?
    Naturkundemuseen erzählen deshalb immer zwei Geschichten: die Geschichte des Lebens auf der Erde und die Geschichte unserer Bemühungen, dieses Leben zu verstehen, zu ordnen und zu vermitteln. Ihre Sammlungen sind daher nicht nur Zeugnisse wissenschaftlicher Neugier, sondern auch Ausdruck historischer Weltbilder, kolonialer Aneignung und gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
    Angesichts des dramatischen Verlusts biologischer Vielfalt werden die Sammlungen zunehmend zu Archiven einer verschwindenden Welt. Zugleich müssen die Museen ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Rolle neu bestimmen.
    Michael Ohl, geboren 1964, ist Leiter der Sammlung Hymenoptera (Wespen, Bienen und Ameisen) sowie der Neuropterida (Netzflügler im weiteren Sinn) am Naturkundemuseums in Berlin. Dort hat er auch das Zentrum für Integrative Biodiversitätsentdeckung mitbegründet. Zudem lehrt er als außerordentlicher Professor an der Humboldt-Universität Berlin.
    Daniela Linde, Jahrgang 1973, ist Biologin und Sonderpädagogin. Als Biologin hat sie über evolutionsbiologische Fragen bei Wespen geforscht. Neben ihrer Tätigkeit als Sonderpädagogin beschäftigt sie sich mit der Popularisierung der Biologie im 19. Jahrhundert. Sie arbeitet an einer Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

  • 10:05 Uhr

    Übertragung aus der Christuskirche in Bad Krozingen
    Predigt: Pfarrer Dirk Schmid-Hornisch
    Evangelische Kirche

  • 11:05 Uhr

    Deutschlandfunk Produktion

  • 12:00 Uhr
  • 13:05 Uhr
  • 14:05 Uhr
  • 16:08 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:15 Uhr

    Tatort Kunst

    Der Kunst-Podcast

  • 19:05 Uhr

    Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast

  • 20:05 Uhr

    Kein Bock auf Sex - und jetzt!? Langzeitbeziehung, Lustlosigkeit und feministische Pornos
    Von Ina-Lene Dinse und Björn Schürmann
    Regie: die Autor*innen
    Deutschlandfunk 2026

    Alltag, Job, Kinder - bleibt bei all dem Stress noch Platz für Leidenschaft? Ina und Björn wollen es versuchen.

    Episode 1: Ina und Björn sind seit vielen Jahren ein Paar. Ihre Sexualität ist irgendwo zwischen Arbeit und Elternabenden, Spülmaschinenreparatur und abwechselndem Ins-Bett-bringen auf der Strecke geblieben. Die beiden versuchen, das Feuer der Leidenschaft wieder zu entfachen. Aber wie? Das erste Date nachspielen? Zusammen Pornos gucken? Oder müssen sie vielleicht erstmal herausfinden, wer hier eigentlich welche Sehnsüchte hat?

    Episode 2: Unzählige schlaue Ratgeber erklären einem, wie man die Leidenschaft in Langzeitbeziehungen wiederbelebt. Björn und Ina holen sich Tipps aus Frauenzeitschriften und in einem Sexpielzeugladen. Bei allem Aktionismus kommen ihnen überraschend banale Ideen. Sie könnten sich zum Beispiel einfach mal erzählen, was sie aneinander eigentlich noch attraktiv finden. Das hinterlässt zwar ein paar blaue Flecken auf dem Ego, liefert jedoch neue Erkenntnisse.

    Ina-Lene Dinse, an der Holsteinischen Ostsee geboren, lebt als freie Autorin in Berlin. Sie studierte Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und gründete mit zwei Kolleginnen das Schreibkollektiv Fieber.
    Björn Schürmann, geboren in Witten an der Ruhr, lebt als Regisseur und Autor in Berlin, mit einem Fuß in Paris. Er dreht Spielfilme, schreibt Bücher und unterrichtet Regie mit dem Fokus auf Schauspielführung.

  • 21:05 Uhr

    Backstage Gespräch