Freitag, 20. Mai 2022

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Psychokardiologie
Wenn das Herz weint

Unser seelisches Befinden wirkt sich auf unser Herz aus - und umgekehrt. Chronischer Stress etwa kann die Regulation von Herzschlag, Blutdruck und Durchblutung verändern. Und besonders depressive Menschen können ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko haben.

Moderation: Christian Floto | 30.01.2018

Kardiologe und Assistentin bei der Untersuchung eines Herzpatienten.
Kardiologe und Assistentin bei der Untersuchung eines Herzpatienten. (dpa/Hans Wiedl )
Stressbedingte Störungen des Hormonhaushaltes und Entzündungsvorgängen können das Fortschreiten einer Arteriosklerose begünstigen. Stress kann akut Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen und auch eine Herzschwäche auslösen.
Umgekehrt erhöhen Herzkrankheiten das Risiko für die Entstehung einer Depression. Sie stellen für viele Patienten und deren Angehörige eine erhebliche Belastung dar. Außerdem können auch Angststörungen oder psychosomatische Beschwerden als Folge einer Herzerkrankung auftreten.
Studiogast:
  • Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen, Direktor der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen
Diskutieren Sie mit unter 00800 - 4464 4464 oder per Mail an sprechstunde@deutschlandfunk.de
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