
"Wir freuen uns, dass der Landtag den RBB zum Thema macht", sagte Demmer. Sie signalisierte Bereitschaft, in Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten: "Wir laden die Teilnehmer des Bürgerrates gerne ein, sich vor Ort ein Bild zu machen und mit uns in den direkten Austausch zu treten."
Bürgerrat soll Sicht der Beitragszahler einbringen
In dem Bürgerrat sollen 51 Menschen mitwirken, die von einer externen Agentur in einem Zufallsverfahren ausgewählt werden. Sie sollen die Sicht der Beitragszahler einbringen. Der Rat soll sich mit einer stärkeren regionalen Sichtbarkeit Brandenburgs im RBB-Programm und der Bedeutung regionaler Berichterstattung für demokratische Meinungsbildung befassen. Zudem sind die zeitgemäße Ausgestaltung der Angebote im Fernsehen und im Netz sowie die journalistische Qualität geplante Themenfelder. Der Landtag befasst sich voraussichtlich im Juni mit dem Vorhaben.
Reformprozess von ARD und ZDF
Im Sommer 2022 hatten Vorwürfe der Vetternwirtschaft und der Verschwendung beim RBB den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erschüttert. Demmer übernahm im September 2023 den Posten der Intendantin. Seit Anfang dieses Jahres ist sie auch Mitglied im Verwaltungsrat von Deutschlandradio.
ARD und ZDF sind in einer Reformphase. Geplant sind weniger Radio- und Fernsehprogramme, Doppelstrukturen sollen abgebaut werden. Die Sender sollen Geld sparen und sich digitaler ausrichten.
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Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
