Montag, 03. Oktober 2022

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Referendum in Hamburg
"Schwierige Zeiten" für Olympia

"Wir wussten, dass es eine knappe Kiste wird", sagte Michael Vesper im DLF. Obwohl sich im Referendum zur Hamburger Olympiabewerbung ein Nein abzeichnet, gab sich der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes optimistisch: Man müsse das Endergebnis abwarten. Die Abstimmung habe jedoch in "schwierigen Zeiten" stattgefunden.

DOSB-Vorstandsvorsitzender Michael Vesper im Gespräch mit Astrid Rawohl | 29.11.2015

    Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
    Klarer Befürworter von Olympia 2024 in Hamburg: Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB. (imago stock&people)
    Doping- und Korruptionsskandale, Flüchtlinge und Terror: Das Referendum zur Hamburger Olympiabewerbung hat nach Einschätzung des DOSB-Vorstandsvorsitzenden Michael Vesper in schwierigen Zeiten stattgefunden: "Nicht gerade eine Zeit, in der man in Ruhe über ein solches Thema hätte diskutieren können", sagte Michael Vesper in der Sendung "Sport am Sonntag". Auch die Kostenfrage sei im Vorfeld der Abstimmung heftig diskutiert worden. Der Deutschlandfunk berichtete über Unsicherheiten in der Finanzplanung der Hansestadt - noch wenige Tage vor dem Referendum.
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