Energiekrise
Reiche-Berater warnen vor politischem Aktionismus bei Spritpreisen

Das Beratergremium von Bundeswirtschaftsministerin Reiche lehnt Tankrabatte oder eine Übergewinnsteuer als Reaktion auf die gestiegenen Energiepreise ab.

    Eine Preistafel einer Tankstelle zeigt Preise von über zwei Euro pro Liter für Benzin und Diesel.
    Die Spritpreise sind nach Beginn des Iran-Krieges deutlich gestiegen. (picture alliance / SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE)
    Das Gremium unter Vorsitz der Wirtschaftsweisen Grimm stellte heute ein Kurzgutachten zu den wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges vor. Darin wird vor kurzfristigem Aktionismus gewarnt. Eingriffe in den Markt sollten unbedingt vermieden werden, erkärten die Ökonomen. Auch eine Schwächung des europäischen Emissionshandels, also Veränderungen bei der CO2-Bepreisung, lehnen sie ab.
    Langfristig raten die Experten, die Fracking-Technologie zur heimischen Gasförderung ernsthaft zu prüfen. Dabei wird Erdgas aus unterirdischem Gestein gelöst. Kritiker fürchten Verunreinigungen des Grundwassers durch Chemikalien.

    Weitere Informationen:

    Newsblog zum Krieg im Nahen und Mittleren OstenS
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.