Bundeswirtschaftsministerin
Reiche (CDU) hat sich in ihrer Amtszeit bisher weder mit Umweltverbänden noch mit Verbraucherzentralen getroffen

Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat sich in ihrer Amtszeit laut einem Medienbericht bisher weder mit Vertretern von Naturschutzverbänden noch mit dem Bundesverband der Verbraucherzentrale getroffen.

    Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche (CDU) bei einer Pressekonferenz mit gesenktem Blick
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche, CDU. (Archivbild) (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Das bestätigte das Ministerium auf Anfrage der Funke-Mediengruppe. Indes hatte Reiche ihrem Sprecher zufolge zahlreiche Treffen mit Vertretern der großen Energiekonzerne. Vom Deutschen Naturschutzring hieß es, der Kontakt zur Ministeriumsspitze sei noch nie so schlecht gewesen wie derzeit. Die Deutsche Umwelthilfe betont, unter den vorherigen Ministern hätte es immer eine Bereitschaft gegeben, sich Argumente anzuhören. Aber das sei unter dieser Hausleitung nur sehr eingeschränkt möglich. Zuletzt hatte es nach einem Bericht des Magazins Der Spiegel Kritik an Reiche gegeben, weil das Bundeswirtschaftsministerium demnach beim Energiekonzern EnBW Argumente für den Einsatz von Gaskraftwerken erbeten hatte.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.