
Reiche betonte, durch die Reform gebe es beim Austausch der Heizung wieder mehr Entscheidungsfreiheit. Dabei werde der Einbau klimafreundlicher Systeme finanziell unterstützt.
Thüringens Ministerpräsident Voigt, CDU, meinte, für Menschen in Ostdeutschland und im ländlichen Raum seien die Änderungen wichtig. Dadurch bleibe Wohnen bezahlbar, Eigentum werde geschützt und das Leben im Alltag werde wieder ein Stück einfacher.
Die Grünen warnten dagegen davor, dass Deutschland seine Klimaziele nun deutlich verfehlen werde. Parteichef Banaszak sagte den Fernsehsendern RTL und n-tv, es gehe Unionsfraktionschef Spahn und Wirtschaftsministerin Reiche weder um die Mieter noch um die Häuslebesitzer noch um das Handwerk, sondern nur um ihr obsessives Verhältnis zum früheren Grünen-Wirtschaftsminister Habeck. Die einzigen, bei denen nun die Sektkorken knallten, seien die Gaswerke. Die Deutsche Umwelthilfe sprach von einer bedingungslosen Erfüllung aller Wünsche der fossilen Lobby.
Laut der Einigung der Koalition von gestern Abend sollen Immobilienbesitzer in Zukunft weiter Öl- und Gasheizungen in ihre Häuser einbauen dürfen. Ein wachsender Anteil des Betriebs muss aber klimafreundlich erfolgen, beispielsweise mit Biomethan oder synthetischen Kraftstoffen. Die Förderung für den Kauf klimafreundlicher Anlagen wie Wärmepumpen soll bis mindestens 2029 sichergestellt werden.
Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
