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ReurbanisierungDorfbewohner kämpfen gegen Landflucht

Dorfläden schließen, Schulen machen dicht und Wohnhäuser stehen zunehmend leer: Viele Gemeinden kämpfen mit einem Phänomen, das die Wissenschaft Reurbanisierung nennt. Auch immer mehr – vor allem junge - Leute zieht es von der Provinz in die Großstadt. Was braucht es zum Erhalt lebendiger Dörfer?

Von Stephanie Gebert | 02.12.2017

Blick auf das niedersächsische Oberndorf
Direkt an der Oste liegt das niedersächsische Oberndorf (Irmgard Huffmann)
Das Statistische Bundesamt erwartet bis 2050 einen Einwohnerrückgang von 12 Millionen, der vor allem auf Kosten des Landes gehen soll. Diesem Trend stemmen sich engagierte Dorfbewohner entgegen. Mit viel Kreativität und Ideenreichtum sorgen sie dafür, dass Einheimische bleiben und neue Bewohner angelockt werden.
Stephanie Gebert hat zum Beispiel Oberndorf in Niedersachsen besucht, wo die Einwohner mit der Zucht afrikanischer Welse Kultur- und Bildungsprojekte finanzieren und hoch im Norden Deutschlands von einer Bananenplantage träumen.
Im Wochenendjournal stellt sie drei weitere innovative Projekte vor, fragt, was es zu Erhaltung eines lebendigen Dorfes braucht und wo die Fallstricke für eine neue Bürgergesellschaft in der Provinz liegen.