
In diesem Fall würden Öl- und Gasvorkommen in der gesamten Golfregion in Brand gesetzt, teilte die Kommandozentrale mit. Des Weiteren werde die Blockade der Straße von Hormus für Tanker und Frachtschiffe aufrechterhalten. Man folge damit der Anweisung des neuen obersten geistlichen Führers, Modschtaba Chamenei.
Zugleich warnte der Geheimdienst der Revolutionsgarden die Bevölkerung vor neuen Demonstrationen: - Zitat - "Vaterlandsverräter" würden "rund um die Uhr" verfolgt. Demonstranten drohten "noch härtere Schläge" als bei den Massenprotesten im Januar. Bei deren Niederschlagung wurden Tausende getötet.
Netanjahu sieht positiven Kriegsverlauf
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu bewertete den bisherigen Verlauf des Krieges gegen den Iran als positiv. Der Iran sei nach rund zwei Wochen us-israelischer Angriffe nicht mehr dasselbe Land, sagte Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Man habe den Machtapparat deutlich geschwächt und werde verhindern, dass der Iran sein Nuklear- und Raketenprogramm unterirdisch fortsetzen könne. Führende Atomwissenschaftler seien zudem getötet worden.
Den neu ernannten obersten Führer, Modschtaba Chamenei, bezeichnete Netanjahu als Marionette der Revolutionsgarden. Bezüglich eines möglichen Regimewechsels erklärte er, Israel schaffe dafür die Voraussetzungen, dann aber müsse die iranische Bevölkerung dies selbst in die Hand nehmen.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
