
Die finnische Staatsanwaltschaft wirft ihm schwere Sachbeschädigung und Störung der Telekommunikation vor. Auch gegen ein aserbaidschanisches Besatzungsmitglied wurde Anklage erhoben.
Der Frachter "Fitburg" war Ende Dezember 2025 gestoppt worden. Er soll in der Ostsee 130 Kilometer weit mit einem über den Meeresboden schleifenden Anker gefahren sein und dabei zwei Unterseekabel zwischen Finnland und Estland beschädigt haben. Der beiden Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind in der Ostsee wiederholt wichtige Telekommunikations- und Stromkabel beschädigt worden. Experten gehen davon aus, dass es sich um einen Teil von Russlands hybrider Kriegsführung gegen den Westen handelt.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
