Ukraine-Krieg
Russland räumt Rückgang der Ölförderung ein

Nach wiederholten Angriffen auf Raffinerien hat ​Russland erstmals offiziell einen Rückgang seiner Ölförderung eingeräumt.

    Ölförderung in Tatarstan, zwei Bohrtürme, davor ein Mann in einem Schneeschlitten.
    Russland gibt zu, dass die Ölförderung zurückgangen ist. (picture alliance / dpa / TASS / Yegor Aleyev)
    Die Produktion sei derzeit in der Tat etwas ‌niedriger als zu Beginn ⁠des Jahres, sagte ⁠der für Energiefragen zuständige stellvertretende Ministerpräsident Nowak auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg.
    Als Grund nannte er die außerplanmäßige Wartung von Raffinerien. Sobald diese wieder voll betriebsbereit seien, solle die Produktion wieder auf das frühere Niveau zurückkehren.
    Das ukrainische Militär greift seit Monaten verstärkt russische ​Ölanlagen an. Ziel ist es, eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung des Angriffskriegs gegen die Ukraine zu schwächen.
    Nach Angaben der Internationalen Energieagentur sank die russische Rohölproduktion im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ​460.000 auf rund 8,8 Millionen Barrel pro Tag
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.