
Kreml-Sprecher Peskow erklärte, man habe dafür bisher keine detaillierten Vorschläge bekommen. Russland bevorzuge außerdem ein umfassendes Friedensabkommen und nicht nur einen vorübergehenden Waffenstillstand, sagte Peskow. Selenskyj bekräftigte sein Angebot. Bei einem Treffen mit EU-Außenministern erklärte er, die USA darum zu bitten, Russland einen Vorschlag für eine Waffenruhe zu übermitteln.
Bei zeitweiligen Waffenruhen in der Vergangenheit hatten sich die Kriegsparteien immer wieder Verstöße vorgeworfen. Außerdem werfen sich beide Seiten vor, solche Phasen für die Neuaufstellung von Truppen und Wiederaufrüstung zu nutzen.
Die EU-Außenminister hatten anlässlich des vierten Jahrestags der Befreiung von Butscha der ukrainischen Kleinstadt einen Solidaritätsbesuch abgestattet. Sie gedachten der Opfer des dortigen Massakers von 2022. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie, Russland für die Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Butscha war in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen mehr als 400 getötete Zivilisten gefunden.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



