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StartseiteSport am Wochenende"Schatten auf dem Eis"20.03.2011

"Schatten auf dem Eis"

Sportgespräch über Glanz und Elend des Eiskunstlaufs

Auf der Webseite der Internationalen Eislauf-Union steht noch immer der ursprüngliche Zeitplan der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio, die jetzt beginnen sollten. Aber die Titelkämpfe sind längst wegen der Naturkatastrophen in Japan und vor allem wegen des Reaktorunfalls von Fukushima verlegt worden, Ort und Termin sind weiter offen.

Die Gesprächsleitung hat Herbert Fischer-Solms

Eines der Gesichter des deutschen Eiskunstlaufs: Die DDR-Eiskunstläuferin Katarina Witt im Jahr 1988 in Paris (AP)
Eines der Gesichter des deutschen Eiskunstlaufs: Die DDR-Eiskunstläuferin Katarina Witt im Jahr 1988 in Paris (AP)

Für die Athleten sind solche Wettbewerbe ganz wichtig. Denn die Eiskunstlauf-Karriere ist kurz, der Sport ist extrem schwierig und muß bereits im Kindesalter trainiert werden. Verletzungen, Fremdbestimmung und Missbrauch in unterschiedlicher Form gehören zum Alltag von Eiskunstläuferinnen und -läufern.

"Schatten auf dem Eis", das war auch der Titel einer Diskussionsveranstaltung von Sächsischer Landeszentrale für Politische Bildung und Stasi-Unterlagenbehörde unlängst im Eiskunstlaufzentrum in Chemnitz

Gäste im Sportgespräch, bei dem es auch um die spezielle deutsch-deutsche Vergangenheit im Eiskunstlauf geht, sind Marie Kanitz, zweimalige DDR-Meisterin und Europameisterschafts-Dritte 1987 im Paarlauf sowie DDR-Dopingopfer und Sepp Schönmetzler, ehemaliger Deutscher Eiskunstlauf-Meister, Trainer und Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Die Fragen stellt Herbert Fischer-Solms. Das Gespräch wurde in Chemnitz aufgezeichnet

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 20. September 2011 als Audio-on-demand abrufen.

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