Freitag, 05.06.2020
 
StartseiteSprechstundeWege aus einem quälenden Problem03.03.2020

Schlafstörungen im AlterWege aus einem quälenden Problem

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Medizinisch hat das gravierende Folgen. Jeder dritte Patient jenseits der 65 ist schon einmal wegen Schlafstörungen zum Arzt, jeder vierte Bewohner eines Pflegeheims leidet unter Schlafstörungen, jeder zehnte nimmt regelmäßig Schlaftabletten - Tendenz: steigend!

Am Mikrofon: Carsten Schroeder

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Hannover, 03.09.16: Zwei Senioren laufen durch den Park, einer mit Rollator. (imago / Henning Scheffen)
Im Alter ändert sich einiges - auch das Schlafverhalten, was einen hohen Leidensdruck verursachen kann (imago / Henning Scheffen)

Schlafstörungen im Alter gehen einher mit einem hohem Leidensdruck, beeinträchtigter Leistungsfähigkeit am Tag und einer reduzierten Lebensqualität. So unangenehm die Probleme auch sein mögen, in vielen Fällen gibt es vergleichsweise einfache Hilfen. Einschlafrituale und dunkle Schlafzimmer gehören dazu, leichte Mahlzeiten am Abend und das Vermeiden von Alkohol und langer Liegezeiten im Bett, ohne zu schlafen.

Gesprächsgast:

  • Dr. med. Björn Wito Walther, Chefarzt der Klinik für Neurologie am SRH Zentralklinikum Suhl

Weitere Beiträge:

11:05-Gespräch:
Boxen, treten, wild um sich schlagen
Patienten mit Traum-Schlaf-Verhaltensstörungen

Mirko Smiljanic
Reportage: Wie funktioniert ein Schlaflabor?

Aktuelle Informationen aus der Medizin:

Carsten Schroeder
Nachgehakt – Welche neuen Entwicklungen rund um das Coronavirus gibt es?
Kollegengespräch mit Volkart Wildermuth

Carsten Schroeder
Patientensicherheit weist Mängel auf
Marburger Forscher legen Studie zu Problemen in der ambulanten medizinischen Versorgung vor
Gespräch mit Prof. Dr. med. Max Geraedts, Institut für Versorgungsforschung und Klinische Epidemiologie der Philipps-Universität Marburg

Lukas Benedikt Kohlenbach
01.03.2020 – Impflicht für Masern tritt in Kraft

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk