Nach Brandkatastrophe in der Schweiz
Schwierige Identifizierung der Opfer

In der Schweiz hat nach der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana die Identifizierung der Opfer begonnen.

    Der Schweizer Bundespräsident Parmelin steht bei einer Pressekonferenz neben weiteren Vertretern von Politik und Behörden.
    Pressekonferenz der Behörden zum Feuer in Crans-Montana (Jean-Christophe Bott / KEYSTONE / dp )
    Nach Angaben der Behörden sind die Leichen so ⁠stark verbrannt, dass ‌es Tage dauern könne, bis die Namen aller Opfer festgestellt seien. Experten nutzten dafür auch Zahn- und DNA-Proben. Man müsse sich "100-prozentig sicher" sein, bevor man die Familien informiere, hieß es weiter. Unter den Opfern sollen sich auch ausländische Touristen befinden. In den Flammen waren etwa 40 Menschen ums Leben gekommen, 115 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Brand war aus noch ungeklärter Ursache während einer Silvesterfeier in einer beliebten Bar in den frühen Morgenstunden ausgebrochen.
    Berichten zufolge gibt es Hinweise, dass Lärmschutzmaterial durch brennende Wunderkerzen Feuer gefangen haben ⁠könnte.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.