
Angesichts der verstärkten russischen Angriffe auf die Energie-Infrastruktur sei seit dem 9. Januar etwa jeder sechste Bewohner gegangen, betonte Klitschko gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Er hatte wegen der eisigen Temperaturen und der zerstörten Wärmeversorgung zum Verlassen der Hauptstadt geraten.
In der gesamten Ukraine herrscht derzeit Dauerfrost, teilweise mit zweistelligen Minusgraden. In Kiew wurde durch die russischen Angriffe in der vergangenen Nacht nach Behördenangaben ein Mann getötet. In Krywyj Rih im Süden des Landes kamen zwei Menschen bei Angriffen ums Leben. In der Region Odessa wurde ein Kraftwerk beschädigt.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
