Ukraine-Krieg
Selenskyj wirbt in London um Unterstützung

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat in London um Unterstützung für sein Land geworben. Er sagte im britischen Parlament, die Regime in Russland und im Iran seien Brüder im Hass.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) hält im Committee Room 14 des House of Commons im Zentrum Londons eine Rede vor den Mitgliedern des Parlaments.
    Der ukrainische Präsient Selenskyj spricht in London im Parlament. (Jonathan Brady/PA Wire/dpa)
    Sie dürften niemals gewinnen. Selenskyj zufolge hat die Ukraine bereits rund 200 Anti-Drohnen-Experten in die Golfregion entsandt, die bei der Abwehr iranischer Drohnen helfen sollen. 34 weitere seien bereit zum Einsatz. Russland setzt bei seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine fast täglich Drohnen iranischer Bauart ein. Seit dem Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar durch Luftangriffe Israels und der USA gegen den Iran müssen sich auch die Länder in der Golfregion gegen iranische Angriffe mit Schahed-Drohnen verteidigen.
    Während Selenskyjs Rede waren der britische Premier Starmer und NATO-Generalsekretär Rutte anwesend. Beide hatten zuvor mit dem ukrainischen Präsidenten gesprochen. Die britische Regierung kündigte eine neue Rüstungskooperation mit der Ukraine an. Kiew befürchtet, dass wegen des Iran-Kriegs die internationale Unterstützung nachlässt. Zuletzt hatte US-Präsident Trump Sanktionen gegen russisches Öl gelockert, weil viele Öltanker die kriegsbetroffene Nahostregion nicht passieren können.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.