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Atomkraft in der Kostenfalle

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima zeigt auch drei Jahre nach dem Unfall weltweit Auswirkungen. "Umwelt und Verbraucher" beleuchtet ab dem 7. März in einer Serie, wie es weltweit um die Atomkraft steht und was sie sowohl Aussteigerländer als auch Ausbauländer kostet.

07.03.2014

    Vor drei Jahren, am 11. März 2011, zerstörten Erdbeben und Tsunami mehrere Reaktorblöcke im Atomkraftwerk Fukushima. Deutschland entschied sich nach der Katastrophe für den Atomausstieg, andere Länder bleiben bei ihren Ausbauplänen. Inzwischen stoßen viele Kraftwerksbauer nicht nur auf Widerstand von Umweltschützern, sie geraten auch in die Kostenfalle. Atomstrom aus neuen Reaktoren ist im Vergleich zu anderen Energiequellen deutlich teurer, auch der Abriss alter Meiler kostet Milliardensummen. Und in Fukushima selbst sind die Folgekosten der Katastrophe gewaltig. Die Sendung "Umwelt und Verbraucher" beleuchtet dies in einer dreiteiligen Serie:
    7. März
    Aufräumen reicht nicht
    Die Folgekosten von Fukushima (Dagmar Röhrlich)
    10. März
    Kostenexplosion beim Atomkraftwerksbau
    Das Projekt Olkiluoto in Finnland (Tim Krohn)
    11. März
    So teuer wie der Neubau? - Abriss von Atomkraftwerken (Anke Petermann)