Renten-Debatte
Senioren-Union-Chef: "Jüngere sollten früher arbeiten und einzahlen"

In der Debatte um eine Stabilisierung des Rentensystems plädiert der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe, für einen früheren Start junger Menschen ins Arbeitsleben.

    Eine junge Frau steht an einer Maschine, sie trägt einen blauen Arbeitsanzug.
    Eine junge Auszubildende (Symbolbild zur Illustration des Themas) (IMAGO/McPHOTO/BilderBox)
    Dafür müssten etwa Schul- und Studienzeiten kürzer und schlanker gestaltet werden, sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". So könne man junge Menschen früher in Arbeit bringen und sie damit auch früher zu Einzahlern in die Sozialsysteme machen. Mit Blick auf eine diskutierte weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters sagte der 69-Jährige, auch dies gehöre aus seiner Sicht zu einer vernünftigen Reform. Dies müsse moderat und individuell erfolgen.
    Aktuell wird das Renteneintrittsalter bereits schrittweise angehoben und soll im Jahr 2031 bei 67 Jahren liegen. Diese Altersgrenze gilt für alle, die 1964 oder später geboren wurden.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.