Von der Leyen in Nuuk
Signal an Trump: EU baut Zusammenarbeit mit Grönland aus

Die Europäische Union hat eine engere Zusammenarbeit mit Grönland vereinbart.

    EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Regierungschef Jens -Frederik Nielsen in Nuuk.
    EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen in Grönland. (dpa / Mads Claus Rasmussen / Ritzau Scan)
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen unterzeichnete bei einem Besuch in der Hauptstadt Nuuk eine Erklärung zur Vertiefung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen. Zudem kündigte sie Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro an. Das Geld werde in diesem und im nächsten Jahr investiert, hieß es. Damit soll unter anderem die Erschließung kritischer Rohstoffe sowie der Ausbau von Internetverbindungen über Satelliten und Unterseekabel vorangebracht werden.
    Hintergrund ist das nach wie vor im Raum stehende Ansinnen von US-Präsident Trump, Grönland unter Kontrolle seines Landes zu bringen. Die Insel gehört gehört zwar zu Dänemark, ist aber weitgehend autonom und nicht Teil der EU. Von der Leyen bezeichnete Grönland bei ihrem Besuch als strategischen Verbündeten und als geschätztes Mitglied der erweiterten europäischen Familie.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.