Hitze
Skepsis aus der Union nach Vorschlag von Bundesumweltminister Schneider zu Grundgesetzänderung zu Klimaanpassung

Der Vorstoß von Bundesumweltminister Schneider, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe des Staates in das Grundgesetz aufzunehmen, sorgt für Kritik in der Union.

    Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, gibt nach der Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt ein Pressestatement.
    Bundesumweltminister Carsten Schneider, SPD (Kay Nietfeld/dpa)
    Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Krings, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, eine allgemeine Klimaschutzkompetenz des Bundes nehme den Ländern ihre Gesetzgebungskompetenz in den Bereichen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsrecht. Dagegen zeigte sich Grünen-Fraktionschefin Dröge offen für den Vorschlag und betonte, ihre Partei fordere eine solche Neuregelung schon lange.
    Umweltminister Schneider hatte gestern angekündigt, eine Änderung des Grundgesetzes vorzuschlagen, damit der Bund Maßnahmen für die Klimaanpassung und den Klimaschutz finanzieren und selbst umsetzen könne. Bisher ist dies Kernaufgabe von Ländern und Kommunen.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.