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StartseiteSport am Wochenende„Unser Sport bleibt gefährlich"26.01.2019

Ski-Alpin„Unser Sport bleibt gefährlich"

Im Training zur Abfahrt in Bormio Ende Dezember hatte sich Skirennfahrer Andreas Sander einen Kreuzbandriss zugezogen. Damit ist die Saison für ihn gelaufen. Die Balance zwischen Sicherheit und spektakulärem Sport sei „ein schmaler Grat“, sagt er im Dlf.

Andreas Sander im Gespräch mit Astrid Rawohl

Skirennläufer Andreas Sander beim Rennen in Kitzbühel. (imago sportfotodienst)
Andreas Sander beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Die Streif gilt als eine der schwierigsten Abfahrten der Welt. (imago sportfotodienst)
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Nach dem Kreuzbandriss gehe es ihm jetzt schon viel besser. Die ersten beiden Wochen nach der Operation seien schon sehr schlimm gewesen. Gerade sei er dabei die Krücken abzulernen. "Der erste Schock ist überwunden und von jetzt an geht es nur noch bergauf", erzählt Andreas Sander im Deutschlandfunk.

Skirennläufer Andreas Sander. (imago sportfotodienst)Skirennläufer Andreas Sander fällt nach einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus.  (imago sportfotodienst)

Die Abfahrt in Kitzbühel sei immer sehr vereist. Aber so eisig wie dieses Mal habe er die Strecke noch nie gesehen. Durch das Europacup-Rennen die Woche zuvor, sei die Strecke stark abgenutzt. "Die unruhigen Schläge machen es natürlich aus. Da hat man ein extrem schlechtes Gefühl. Man darf in den ersten drei Fahrsekunden keinen Fehler machen, sonst endet das in Kitzbühel meistens in einem Sturz", sagt Sander. Dieses Jahr seien auch noch schlechte Sichtverhältnisse hinzugekommen.

Gerade in Kitzbühel müsse man immer hoch konzentriert sein. Die Strecke sei sehr eng und man habe nicht viel Sturzraum. "Unser Sport bleibt gefährlich, das wissen wir", so Andreas Sander. Man wolle von Seiten der FIS sicherer werden, aber der Sport solle natürlich auch spektakulär bleiben. "Das ist ein schmaler Grat."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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