Donnerstag, 11. August 2022

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Slow Food, slow Italy
Wie eine Feinschmeckerbewegung die Gesellschaft umkrempelte

Es war eine Revolution. Eine langsame Revolution, die nach den Kochtöpfen auch die Herzen der Italiener eroberte. Sie begann 1986. Da sagten Carlo Petrini und ein paar Freunde "Basta, wir haben es satt!" und gründeten die "Slow Food"-Bewegung.

Von Kirstin Hausen | 07.10.2017

    Marktstand auf dem Campo di Fiori in Rom.
    Marktstand auf dem Campo di Fiori in Rom. (Andreas Solaro / AFP)
    Sie gründeten "Slow Food" als bewusste Gegenbewegung zur schnellen, gedankenlosen Nahrungsaufnahme. Italien, das Land des guten Geschmacks, sollte seine Esskultur pflegen und nicht amerikanisieren und "verburgern". 30 Jahre später ist biologischer Anbau die Wachstumssparte in der Landwirtschaft und Trends wie "Saisonale Küche", "bewusstes Essen", "Nachhaltigkeit" längst im Alltag angekommen. Für den Zukunftsforscher Matthias Horx ist "Slow Food" ein Mega-Trend, der unsere Zukunft prägen wird. Vor allem aber ist "Slow Food" eine typisch italienische Geschichte.
    (DLF 2016)
    Das Manuskript zur Sendung
    Manuskript Italien Slow Food.PDF
    Manuskript Italien Slow Food.TXT