
Der Wasserstand liege mehr als 67 Zentimeter unter dem Durchschnitt. Zurzeit fehlten der Ostsee rund 275 Kubikkilometer Wasser. Grund sei eine außergewöhnlich langanhaltende Ostwindlage.
In den vergangenen Wochen hatten Ostwinde große Wassermengen durch die Meerengen der Beltsee zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden in Richtung Nordsee gedrückt. Forscher rechnen nun bei Westwind mit einem großen Salzwassereinbruch aus der Nordsee in die Ostsee. Für die Ostsee wäre das von Nutzen, heißt es: im Hinblick auf die Sauerstoffaufnahme sowie die seit rund zwei Jahrzehnten anhaltend erhöhten Tiefenwassertemperaturen.
Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
