
Bundesfamilienministerin Prien hatte das unabhängige Gremium eingesetzt. Zu Wochenbeginn sprachen sich erneut Institutionen wie die Kindernothilfe, die Bundesschülerkonferenz, der Bundeselternrat oder die Arbeiterwohlfahrt gegen ein pauschales Verbot von Sozialen Medien für Kinder und Jugendliche aus. Digitale Räume seien elementare Orte zur Kommunikation mit Freunden, zur Orientierung, Information, Unterhaltung und Vernetzung. Das Bündnis fordert stattdessen, Medienkompetenz in Schulen zu fördern und Eltern stärker zu unterstützen. Auch müssten mehr sichere, altersgerechte Online-Räume und Social-Media-Angebote geschaffen werden.
Die Bildungsministerkonferenz hatte sich vor zwei Wochen bereits auf Stärkungen der Medienkompetenz von Schülern verständigt. Es gehe um einen Dreiklang aus Sensibilisieren, Stärken und Schützen.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






