Energie
Solarbranche kritisiert Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche - Förderung für kleine Solaranlagen soll gestrichen werden

Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche könnten nach Einschätzung von Lobbyisten der Solarbranche Investitionen in Milliardenhöhe einbrechen lassen.

    Solarzellen auf einem Dach.
    Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für kleine Solaranlagen ab 2027 schrittweise streichen. (dpa / picture-alliance / Wolfram Steinberg)
    Zudem gefährdeten sie bundesweit Zehntausende Arbeitsplätze, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Körnin. Darüber hinaus würden Privathaushalte länger in der Abhängigkeit von fossilen Energien gehalten. Die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energien, Heinen-Esser, meinte, statt verlässlicher Investitionsbedingungen in Ökostrom schaffe die Bundesregierung neue Unsicherheit.
    Laut den Plänen des Ministeriums würden Betreiber kleinerer Solaranlagen, die ab 2027 errichtet werden, nur noch für maximal 3 Jahre eine garantierte Vergütung für ihren produzierten Strom bekommen. Anschließend sollen sie ihn an den Strombörsen verkaufen, wo die Preise erheblich schwanken.
    Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.