
Die iranischen Fußballerinnen hatten beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea darauf verzichtet, die Nationalhymne zu singen. Im iranischen Staatsfernsehen waren sie daraufhin als "Kriegsverräterinnen" bezeichnet worden. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International warnen vor ernsthaften Konsequenzen für die Sportlerinnen. Inzwischen setzten sich fünf der Spielerinnen ab. Der TV-Sender CNN berichtete, sie hätten das Mannschaftshotel verlassen und Schutz bei der Polizei gesucht.
Trump schrieb auf seiner Plattform, Australien begehe einen schweren humanitären Fehler, indem es zulasse, dass die Nationalmannschaft in den Iran zurückgeschickt werde, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werde. Er forderte den Premierminister auf, den Spielerinnen Asyl zu gewähren und schrieb: "Die USA werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun". Trumps Post wurde vom offiziellen X-Account des Weißen Haus geteilt.
Reza Pahlavi, der älteste Sohn des ehemaligen Schahs, mahnte Maßnahmen zum Schutz der Spielerinnen an. Pahlavi erklärte, sie stünden "unter erheblichem Druck und ständiger Bedrohung durch die Islamische Republik".
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
