
Die Sozialdemokraten von Regierungschefin Frederiksen wurden zwar mit knapp 22 Prozent der Stimmen erneut stärkste Partei, schnitten aber historisch schlecht ab. Frederiksens bisherige Koalition mit Rechtsliberalen und Moderaten verfehlte die Mehrheit im Parlament deutlich. Auch für das Bündnis des sogenannten Mitte-Links-Blocks gibt es mit 84 der 179 Sitzen im Parlament keine Regierungsmehrheit. Beobachter erwarten, dass der moderaten Partei des früheren Regierungschefs und heutigen Außenministers Rasmussen eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung zukommen dürfte.
Frederiksen, die seit 2019 Ministerpräsidentin ist, bedauerte zwar das schlechte Abschneiden ihrer Partei. Sie wolle jedoch erneut die Regierung anführen, erklärte Frederiksen am späten Abend.
Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
