
Diese seien in solch einer Situation "kein Nebenschauplatz", sagte Türk-Nachbaur im Deutschlandfunk. Die EU und Deutschland müssten zusehen, dass diese Menschen gut versorgt würden. Die SPD-Politikerin verwies in diesem Zusammenhang auf Syrien im Jahr 2015 und die damalige Massenflucht aus dem Bürgerkriegsland. Seinerzeit seien Mittel für die humanitäre Hilfe gekappt worden. Türk-Nachbaur fügte hinzu, auch im Libanon drohe derzeit eine humanitäre Katastrophe. Man dürfe nicht zulassen, dass die Region ein "zweites Gaza" werde.
Warnung vor großangelegter Bodenoffensive im Libanon
Die israelische Armee geht im Süden des Landes mittlerweile auch mit Bodentruppen gegen die militant-islamistische Hisbollah vor. Hundertausende Menschen sind bereits auf der Flucht. Mehrere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive aufgerufen. Dies hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien.
Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









