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SPD-SpitzeKatarina Barley neue Generalsekretärin

Die neugewählte Generalsekretärin Katarina Barley der SPD freut sich auf Bundesparteitag 11.12.2015 in Berlin über ihr gutes Wahlergebnis. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
Die neugewählte Generalsekretärin der SPD, Katarina Barley. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Die SPD-Führung ist komplett. Auf dem Bundesparteitag in Berlin wurden nach dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter sowie eine neue Generalsekretärin gewählt. In der Bundespolitik ist sie kaum bekannt. Bisher war Barley Justiziarin der SPD-Fraktion, seit 2013 sitzt sie im Bundestag.

Auf Katarina Barley kommt eine schwere Aufgaben zu. Als neue Generalsekretärin der SPD und Nachfolgerin von Yasmin Fahimi muss sie den Bundestagswahlkampf vorbereiten. Erfahrung als politische Managerin hat sie bisher nicht. Auf dem Bundesparteitag erhielt die 47-Jährige jedenfalls einen Vertrauensvorschuss. Sie wurde mit 93 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt.

Politik mit Überzeugungskraft und Authentizität verbinden

In ihrer Bewerbungsrede sagte sie, sie wolle dazu beitragen, die SPD wieder attraktiver und moderner zu machen. "Wenn wir für unsere Werte eintreten, werden wir zu neuer Stärke finden", betonte Barley. Ihr Amtsverständnis beschrieb sie vor Kurzem in der SPD-Parteizeitung "Vorwärts" so: "Ich will Politik mit persönlicher Überzeugungskraft und Authentizität verbinden. Im Übrigen schließt das pointierte Attacken, dort wo sie sinnvoll und nötig sind, nicht aus."

92 Prozent Zustimmung für Manuela Schwesig

Vor der Generalsekretärin waren die sechs Stellvertreter von Parteichef Gabriel gewählt worden. Am besten schnitt dabei Familienministerin Manuela Schwesig mit mehr als 92 Prozent der Stimmen ab. Am wenigsten Zuspruch erhielt der schleswig-holsteinische SPD-Chef Ralf Stegner, der auf etwa 77 Prozent kam. Wiedergewählt wurden auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (91,4%), die Bundesmigrationsbeauftragte Aydan Özoguz (83,6%), Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (80,2%) und der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel (88%). (fe/tgs)

 

 

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