
Die Regierung wolle das Modell, das in Österreich bereits gelte, "so schnell wie möglich" einführen. Dafür müsse das Kartellrecht geändert werden. Ihr Ministerium arbeite aber ohnehin an einer Reform des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen.
Die Monopolkommission, die die Bundesregierung berät, hatte sich für das österreichische Modell ausgesprochen. So würden Verbraucherinnen und Verbraucher vor abrupten Preissprüngen geschützt, ohne den Wettbewerb auszuhebeln, hieß es.
Die Ölpreise und in der Folge auch die Preise für Benzin und Diesel sind seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar stark gestiegen. Den Mineralölkonzernen wird allerdings vorgeworfen, die Verbraucherpreise zu stark erhöht zu haben. Reiche kündigte deshalb auch eine Verschärfung der Missbrauchsaufsicht an. "Das scharfe Schwert des Kartellarms" werde auf den Kraftstoffsektor ausgeweitet, sagte sie.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



